Ukraine-Sieg sorgt für Debatten

Der Sieg der ukrainischen Kandidatin Jamala beim Eurovision Song Contest in Stockholm schlägt ungewöhnlich hohe Wellen. Weil dem eigentlich so betont unpolitischen Bewerb mit „1944“ über die Vertreibung der Krimtataren ein Siegertitel beschert wurde, der expliziter nicht sein könnte. Jamala setzte sich ausgerechnet gegen den haushohen Favoriten Russland durch. Erstmals wurden heuer Zuschauervoting und Jurywertung getrennt voneinander verkündet. Der spannende, wenn auch verwirrende neue Modus offenbarte krasse Gegensätze bei den Wertungen - so auch bei der Österreicherin Zoe.

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