Anti-PKK-Razzien in Türkei - 20 Festnahmen

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Die türkische Polizei hat bei Razzien gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) in Istanbul 20 Menschen festgenommen. Darunter seien auch Rechtsanwälte, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu heute. An 32 verschiedenen Orten der Metropole seien die Aktionen gleichzeitig gestartet worden.

Seit dem Anschlag in Ankara, bei dem Sonntagabend 37 Menschen getötet worden waren, haben die Sicherheitskräfte ihre Aktionen gegen die PKK auf Regionen im Südosten des Landes ausgeweitet. Dabei setzt das Militär Hubschrauber, Panzer und gepanzerte Fahrzeuge ein.

Bisher hat niemand die Verantwortung für das Attentat übernommen. Das türkische Innenministerium erklärte, ein weibliches Mitglied der PKK habe den Selbstmordanschlag ausgeführt.