Perkussionist Nana Vasconcelos gestorben

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Der brasilianische Ausnahmeperkussionist Nana Vasconcelos ist tot. Er starb 71-jährig in seiner Geburtsstadt Recife an Lungenkrebs, der bei ihm im September diagnostiziert worden war. Der achtfache Grammy-Gewinner beeinflusste rhythmische Konzepte weit über sein eigenes musikalisches Schaffensfeld in Jazz und Weltmusik hinaus.

Beleg für Vasconcelos’ Rang sind seine zahlreichen Einspielungen auch an der Seite von Musikstars unterschiedlichster Genres - etwa U2, Paul Simon und B. B. King. Er selbst blieb dabei immer tief in der musikalischen Folklore Nordbrasiliens verhaftet, wo er schon ab seinem zwölften Lebensjahr an der Seite seines Vaters als Berufsmusiker arbeitete.

Neben Vasconcelos’ Virtuosität, die ihm in Musikumfragen über Jahrzehnte hinweg Ehrungen als „weltbester Perkussionist“ einbrachte, war es vor allem seine Offenheit anderen musikalischen Genres gegenüber, die ihn zu einem nachhaltigen Neuerer der gesamten Populärmusik machte. Er verarbeitete Rhythmen von Jazz über Rock bis Hiphop - und gab der Musik damit oft genug selbst Anstoß zur Weiterentwicklung. (luzi, ORF.at)