Genfer Nouvel-Projekt scheitert an Volksabstimmung

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Das Museum für Kunst und Geschichte (MAH) in der Stadt Genf wird nicht nach den Plänen von Jean Nouvel ausgebaut. Die Stimmberechtigten der Rhone-Stadt verwarfen gestern einen Kredit von 132 Millionen Franken (120,78 Mio. Euro) im Rahmen einer Volksabstimmung. Die Gegner setzten sich mit 54,34 Prozent durch. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,6 Prozent.

Das vor rund 100 Jahren fertiggestellte MAH hätte im quadratischen Innenhof einen Glasausbau aus der Feder des französischen Stararchitekten Jean Nouvel erhalten sollen. Zudem wäre die Kunstsammlung des Mäzens Jean-Claude Gandur ins MAH eingezogen.

Während sich der Heimatschutz am Ausbauprojekt störte, war der SVP und den äußeren Linksparteien vor allem die Vereinbarung mit dem Kunstsammler ein Dorn im Auge. Der Sammler wollte den Ausbau mit bis zu 40 Millionen Franken unterstützen, allerdings hätte ein Teil seiner Kollektion stets im Neubau gezeigt werden müssen.