„Cool“, „entstaubt“ und trotzdem buschig

„Der Opernball ist wieder cool geworden.“ Zu dieser Bilanz kam Ballorganisatorin Desiree Treichl-Stürgkh knapp nach Mitternacht. Für die Frage aller Fragen an sie, wie es ihr denn mit dem letzten offiziellen Opernball gehe, hatte sie sogar eine Träne übrig. Und sonst ging es ihr gut. Denn der Opernball lieferte keine Skandale, und auch die eingeflogenen Promis hatten sich, bis auf den Kurzauftritt von Delon junior, so weit ganz gut im Griff, dass über den 60-Jahre-Opernball-Ball-der-Bälle das Schleierkraut des Friedens zu breiten wäre. Die buschige Dekoration des Abends war der Renner in den Sozialen Medien. Genauso omnipräsent wie der Blumenschmuck war die Ballchefin: Mit Gold und Gigafransen am Kleid durfte sie zu Recht für sich beanspruchen: „Wir haben den Ball entstaubt.“

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