Über 30 Millionen in drei Monaten
Die Hilfsorganisationen haben für die Flüchtlingsbetreuung seit September bereits 32,1 Mio. Euro geltend gemacht. Die NGOs gäben ihre Kosten jeden Monat am 5. beim Innenministerium bekannt und erhielten sie für den Vormonat rückerstattet, erklärte das Innenministerium nun zu der ausgemachten Vorgangsweise.
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Um den Hilfsorganisationen ihre Kosten für die Betreuung der Flüchtlinge zu erstatten, melden sie diese monatlich. Im September waren es 14,5 Mio. Euro, die bereits zur Gänze ausgezahlt wurden, für Oktober 10,5 Mio. Euro und für November 7,1 Mio. Euro (Stand 9. Dezember), hieß es aus dem Ressort.
Wer stellte Förderansuchen?
Förderansuchen stellten das Rote Kreuz, die Volkshilfe, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Caritas, Train of Hope, die Kinderfreunde, die Johanniter und die Malteser sowie die Islamische Föderation. Die größten Summen gehen dabei an das RotenKreuz, den Arbeiter-Samariter-Bund und die Caritas.
Der Zahlungsvollzug erfolgt unter Einbindung des Finanzministeriums. Erstattet werden etwa die Personalausgaben und der Sachaufwand wie Nahrungsmittel, medizinische Versorgung sowie die Unterbringung in Notquartieren. Die Kosten sind abhängig von der Zahl der Flüchtlinge, daher wurde die monatliche Abrechnungsmodalität gewählt, hieß es.
Bahn nicht berücksichtigt
Die Förderverträge mit dem Innenministerium umfassen nicht Transportunternehmen wie die ÖBB. Bei der Bahn geht man davon aus, dass der gesamte Sonderaufwand für das Unternehmen in diesem Jahr etwa 15 Mio. Euro betragen wird.
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