VW-Eigner Porsche stellt sich hinter Konzern

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Mitten in der VW-Abgasaffäre springt die einflussreiche Eignerfamilie Porsche dem Autohersteller bei. „Die Familien Porsche und Piech stehen zu Volkswagen - und zu Wolfsburg als Konzernsitz“, wird VW-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Porsche in einer Mitteilung der Stadt Wolfsburg heute zitiert.

Er sei überzeugt, dass das Unternehmen die „aktuell sicherlich schwierige Situation“ meistern werde. „Ich persönlich trage dazu meinen Teil als Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des Sonderausschusses Diesel bei.“ Die von den Familien Porsche und Piech kontrollierte Holding Porsche SE ist mit etwas über 50 Prozent Hauptaktionär von VW.

VW-Verkäufe in den USA um ein Viertel eingebrochen

Unterdessen wurde bekannt, dass VW in den USA erstmals seit Bekanntwerden der Abgasmanipulationen einen Einbruch bei den Verkäufen hinnehmen musste. Im November sank der Absatz der Pkw-Kernmarke VW im Vorjahresvergleich um 24,7 Prozent auf 23.882 Autos ein, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Weniger Verkaufstage im November

In den beiden Monaten zuvor hatte VW noch jeweils ein Miniplus erzielt. Allerdings gab es da auch jeweils einen Verkaufstag mehr als ein Jahr zuvor. Im November waren es zwei Tage weniger.

Marktforscher hatten im November von einer Rabattoffensive in den USA berichtet. Doch auch das verhalf VW nicht zu einem erneuten Verkaufsplus. Besonders bei den Modellen Passat und Jetta lief es schlecht.
VW-Tochter Audi legte leicht zu

Die VW-Tochter Audi legte dagegen beim Absatz im November um 0,4 Prozent auf 16.700 Autos leicht zu, obwohl die Ingolstädter ebenfalls vom Skandal um geschönte Abgaswerte betroffen sind. In den Vormonaten waren die Verkäufe aber deutlich stärker gewachsen.

VW hatte Mitte September eingeräumt, mit einer Software Abgastests von Dieselfahrzeugen manipuliert zu haben und den Verkauf einiger Modelle gestoppt.