Fußfesseln für Dschihadisten?
Innenministerin Mikl-Leitner möchte den Handlungsspielraum möglicher Verdächtiger vorsorglich einschränken. Sie plädiert heute dafür, Verdächtige unter Hausarrest zu stellen und mit Fußfesseln zu überwachen. Doch Rechtsexperten halten es für problematisch, wenn bei bloßem Verdacht zu derartigen Mitteln gegriffen wird. Dazu live im ZIB2-Studio: Rupert Wolff, Präsident der Rechtsanwaltskammer, und der Historiker Siegfried Beer.
Muslimenhysterie in den USA
Seit den Terroranschlägen in Paris herrscht auch in den USA verstärkte Terrorangst. Drohungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Anschlägen in Washington und New York lassen Erinnerungen an den 11. September 2001 wach werden. Die Reaktion darauf grenzt allerdings teilweise an Hysterie. Das Repräsentantenhaus und die Mehrzahl der Gouverneure der Bundesstaaten wollen das ohnehin bescheidene Programm zur Flüchtlingsaufnahme stoppen.
Muslimisches Terroropfer von Paris in Ägypten beigesetzt
Unter den Opfern der Anschläge von Paris sind auch einige Muslime. Einer der Ermordeten war ein ägyptischer Gastarbeiter, der jahrelang in Frankreich Fliesen gelegt hatte, um seine Familie in einem Dorf im Nildelta durchzubringen. Er wurde in einem Lokal, das er nach der Arbeit aufsuchte, umgebracht. Dazu eine Reportage aus Ägypten.
Schneekanonen schaffen Pistensicherheit, aber auch ökologische Probleme
Kunstschnee eignet sich besser zum Aufbau harter Schneeschichten. Das macht die Piste widerstandsfähiger. Was gut für den Tourismus ist, ist allerdings schlecht für die Natur.
ZIB2 mit Armin Wolf, 22.40 Uhr, ORF2
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Textfassung: Zeit im Bild