Großkonzerne müssen sich EU-Sonderausschuss stellen

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Amazon, Coca-Cola, Facebook und weitere Großkonzerne sollen sich heute Nachmittag einem Sonderausschuss des Europaparlaments stellen. Die Abgeordneten wollen die Firmen zu umstrittenen Steuerpraktiken befragen. Der Sonderausschuss wurde im Februar nach der „Luxleaks“-Affäre mit Enthüllungen über umstrittene Steuerregelungen Luxemburgs eingerichtet. Er soll die Besteuerung multinationaler Unternehmen unter die Lupe nehmen.

Auch der der Brauereiriese Anheuser-Bush, die Banken Barclays und HSBC, das Möbelhaus Ikea, die Fastfood-Kette McDonald’s, der Tabakkonzern Philip Morris, der Medienkonzern Walt Disney und der Suchmaschinenriese Google wollen Vertreter schicken. Auch die EU-Kommission untersucht, ob EU-Staaten versuchten, zahlungskräftige Konzerne mit unlauteren Steuertricks anzulocken.