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Verschiedene Arten der Nutzung

Teenager in den USA verbringen laut einer Studie der Non-Profit-Organisation Common Sense Media neun Stunden am Tag mit Computer und Smartphone - nicht gerechnet die Zeit, die sie für Hausaufgaben im Netz sind. Bei jüngeren Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren („tweens“) seien es sechs Stunden am Tag, ergab die Untersuchung.

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Dabei gebe es deutliche Unterschiede bei Geschlecht, Einkommen der Familie und auch Hautfarbe. So haben zwar Kinder aus Familien mit geringem Einkommen seltener Zugriff auf Tablet und Smartphone - wenn, würden sie es aber deutlich stärker nutzen als in wohlhabenden Familien. Buben würden deutlich öfter Videospiele spielen als Mädchen - 56 Minuten im Vergleich von nur sieben Minuten.

Fernsehen und Musik beliebt

Mädchen sind dafür die intensiveren Nutzer von Sozialen Netzwerken. Während Buben diese täglich durchschnittlich 52 Minuten nutzen, sind es bei Mädchen bereits 92 Minuten. Und: Schwarze Jugendliche sitzen laut der Studie deutlich öfter vor dem Bildschirm, im Schnitt mehr als elf Stunden und damit fast drei Stunden mehr als Latinos (8:51 Stunden) und Weiße (8:27).

In fast der Hälfte der Zeit ist das Gerät der Wahl das Smartphone. Dabei geht viel Zeit für Soziale Netzwerke drauf. Letztlich gab aber nicht einmal jeder zweite Jugendliche an, jeden Tag auf Facebook und Twitter zu sein. In den meisten Fällen werden die Geräte für im Grunde alte Medien genutzt: Zwei Drittel nutzen sie, um Musik zu hören, 58 Prozent zum Fernsehen. Nur 36 Prozent sagen, sie würden Soziale Netzwerke viel nutzen - beim Fernsehen sind es 45, bei Musik sogar 73 Prozent.

Multitasking als neues Problem

Die Mediennutzung berührt auch den Lernerfolg. Laut der Studie glauben fast zwei Drittel aller Teenager, dass Fernsehen und das Schreiben von Kurznachrichten während der Hausübung keinen Unterschied bei Aufnahme- und Lernfähigkeit machen. Eltern und Lehrpersonal seien deswegen mehr mit dem Problem Multitasking konfrontiert. „Die Diversität der Mediennutzung unter jungen Menschen ist erstaunlich“, so Studienautor Vicky Rideout. Common Sense Media ist eine Nonprofit-Organisation, die als Ziel angibt, Familien bei der Orientierung in der aktuellen Medien- und Technologiewelt zu helfen.

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