Vor Gesetzesverschärfung in Ungarn
Der Grenzübergang in Nickelsdorf im Burgenland steuert am Sonntag nicht ganz unerwartet auf eine neue Höchstzahl an Flüchtlingen aus Ungarn zu. „Wir erwarten bis zu 10.000 Personen“, sagte Polizeisprecher Helmut Marban am Nachmittag. Die Situation sei aber unter Kontrolle. Die erhöhte Zahl dürfte damit zusammenhängen, dass sich die Gesetzeslage in Ungarn ab Dienstag verschärfen wird, wenn das Land seine Grenze nach Serbien lückenlos überwachen will und hohe Haftstrafen für illegalen Grenzübertritt sowie Schnellverfahren zur Abschiebung von „Wirtschaftsflüchtlingen“ drohen.
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