Die Gegenwart überrollt Zukunftsvisionen

Entwicklungen der Gegenwart können ein Festival, das sich visionären Fragen in einer digitalen Welt widmet, recht schnell alt aussehen lassen. Das weiß man auch beim Ars Electronica und bietet heuer einen bewusst breiteren und soziale Fragen miteinbeziehenden Zugang beim Blick auf die Zukunft der städtischen Lebensräume. Migration, Diaspora - das sind Themen, denen man sich im Moment in verstärktem Maße widmen muss. Während man dabei gerade auch den sozialen Zusammenhalt in der Stadt von morgen in den Blick nimmt, rollen zugleich Züge mit Tausenden Flüchtlingen an Linz vorbei. Drängend wird also bei einem Szenario auch die Frage, für wen in der Stadt von morgen eigentlich Platz ist.

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