FPÖ ortet „Vertuschung“ von Heta-Verlusten
Nach Bekanntgabe des Heta-Halbjahresergebnisses mit einem Verlust von 1,1 Mrd. Euro ortet der Kärntner FPÖ-Obmann Christian Ragger „Vertuschung“ in der Hypo-Abbaugesellschaft, etwa bei „Hunderten Millionen Spekulationsverlusten“ einer Hypo-Gesellschaft in Jersey. In der Heta würden Milliarden vernichtet, ohne dass die Geschäfte überprüft werden könnten, so Ragger heute in einer Aussendung.
Die Heta sei nicht verpflichtet, dem U-Ausschuss des Parlaments Unterlagen vorzulegen, obwohl sie sich im Eigentum der Republik befinde. Jene Unterlagen, die das Parlament erhalte, seien von den Managern freigegeben worden. Ragger: „Da kann man sich vorstellen, was rauskommt, wenn der Geprüfte nur das vorlegt, was er will.“
Für Kärnten seien die „geheimen Vorgänge“ in der Heta existenzgefährdend, kritisierte Ragger. Je mehr Geld dort vernichtet werde, desto stärker stiegen die Haftungen für Kärnten. Er sehe jedenfalls „beste Aussichten“, in der Causa Regressansprüche gegen den Bund stellen zu können.