USA erwägen Sanktionen gegen chinesische Firmen

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Wegen mutmaßlich chinesischer Hackerangriffe erwägt die US-Regierung einem Bericht zufolge Sanktionen gegen Firmen und Personen aus der Volksrepublik. Eine endgültige Entscheidung werde möglicherweise in den kommenden zwei Wochen fallen, berichtete die „Washington Post“ gestern unter Berufung auf Regierungskreise. Es sollen etwa Unternehmen im Visier sein, die von der Erbeutung von amerikanischen Geschäftsgeheimnissen profitiert haben könnten.

Kurz vor dem ersten US-Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im September belasten die Hackerangriffe die Beziehungen zwischen beiden Ländern. So verdächtigt die Regierung in Washington China für eine Aktion, bei der die persönlichen Daten von Millionen Regierungsmitarbeitern erbeutet wurden. Die Führung in Peking hat jede Beteiligung zurückgewiesen.

Der „Washington Post“ zufolge würden die Sanktionen aber nicht als Vergeltung für diese Attacke verhängt. Sie werde nicht als Wirtschaftsspionage eingestuft.