Kurden können IS im Nordirak zurückdrängen
Die irakischen Kurden haben nach eigenen Angaben im Norden des Landes die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus zehn Dörfern vertrieben. Aus Kreisen der Peschmerga hieß es, mit Unterstützung der US-Luftwaffe sei am Dienstag in der nördlichen Provinz Kirkuk ein Gebiet von etwa 250 Quadratkilometern erobert worden.
Ein kurdischer Kommandant sprach von fünf getöteten Kameraden. Brigadegeneral Aras Abdel Rahman erklärte, die Offensive in der Dakuk-Region habe das Ziel, die Hauptstraße von Kirkuk in die Hauptstadt Bagdad zu schützen.
Die Front zwischen dem IS und den Peschmerga im Nordirak ist seit Monaten weitgehend unverändert. Die Kurden haben den größten Teil des Gebietes unter ihre Kontrolle gebracht und zeigen wenig Interesse, in die umliegenden, überwiegend sunnitischen Regionen vorzustoßen.