Auch Zuschauer unter Todesopfern
Bei Unfällen bei Flugschauen und -vorführungen kommen oft nicht nur die Piloten ums Leben - auch Zuschauer sterben bei den Unglücken:
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August 2015, Dittingen (Schweiz): Bei einer Flugshow kollidieren zwei Maschinen in der Luft und stürzen ab. Ein Pilot kommt ums Leben, ein weiterer konnte mit dem Fallschirm abspringen.
August 2015, Shoreham-by-Sea (Großbritannien): Ein Flugzeug stürzt bei einem missglückten Looping auf eine Straße und in mehrere Fahrzeuge. Elf Menschen sterben.
Mai 2015, Tortoreto (Italien): Zwei Maschinen einer Kunstflugstaffel kollidieren. Ein Pilot kommt ums Leben, ein zweiter kann im Meer notlanden.
Mai 2013, Madrid (Spanien): Bei einer akrobatischen Vorführung verliert der Pilot die Kontrolle, die historische Maschine prallt gegen ein Gebäude. Der Mann erliegt wenig später seinen Verletzungen.
September 2011, Reno (Nevada, USA): Ein historisches Jagdflugzeug stürzt in die Zuschauermenge. Bilanz: elf Tote, 69 Schwerverletzte.
September 2010, bei Nürnberg (Deutschland): Ein 70 Jahre alter Doppeldecker rast beim Start in die Zuschauer. Eine Frau stirbt, 38 Menschen werden verletzt.
Juli 2002, Lwiw (Ukraine): Ein Kampfflugzeug stürzt nach einem Tiefflugmanöver auf das Flugfeld und explodiert - 85 Tote, darunter 23 Kinder.
Juli 1997, Ostende (Belgien): Ein Doppeldecker stürzt bei einem Looping ab und fängt Feuer. Es gibt neun Tote und 57 Verletzte.
August 1988, Ramstein (Deutschland): 70 Menschen sterben, als drei Jets einer italienischen Kunstflugstaffel zusammenprallen und in die Zuschauer stürzen. Mehr als 350 Menschen werden verletzt.