Ein Hauch von Christo auf dem Kronplatz
Mit dem Messner Mountain Museum (MMM) Corones hat der ehemalige Extrembergsteiger Reinhold Messner ein seit rund 20 Jahren verfolgtes Museumsprojekt für vollendet erklärt. Die Eröffnung wurde groß zelebriert - samt Enthüllung des mit Referenz auf den Verpackungskünstler Christo in Stoff gehüllten Museums und mit reichlich Superlativen gespickten Reden.
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Etliche Geleadene, aber auch viele Zaungäste waren bei der offiziellen Eröffnung des zunächst in Stoffbahnen gehüllten Museums auf dem Gipfelplateau vom Kronplatz in den Südtiroler Dolomiten

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Hausherr Messner war angesichts der zahlreich angereisten Pressevertreter ganz in seinem Element

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Schließlich wurde der Eingangsbereich des MMM Corones nach und nach enthüllt und damit auch die Handschrift von Architektin Zaha Hadid ersichtlich

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Neben dem Eingangsbereich bilden drei Aussichtsplattformen die äußerlich sichtbaren Elemente des großteils unterirdisch angelegten Museums

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Punkten wollen die Museumsverantwortlichen neben der Architektur nicht zuletzt mit der Aussicht auf das imposante Bergpanorama - „mit einem scharfen Auge sieht man bis zum Ortler“, so Messner, der mit dem MMM Corones auch die „wahren Berge“ ins Museum holen wollte

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Das Spiel mit Innen und Außen stehe Messner zufolge im Zentrum des Museums, in dem sich alles um die „Königsdisziplin des Alpinismus“ dreht

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Auf dem Weg ins Museumsinnere sind ganz in diesem Sinne etliche Abbildungen bekannter Berggipfel zu sehen

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Von der „Süddeutschen Zeitung“ war er vorgewarnt worden, dass er - wie bereits andere zuvor - „an Hadids Wänden abstürzen“ werde - und tatsächlich erwies sich Messner zufolge die Bestückung des Museums als eine der größten Herausforderungen seines sechsten und letzten MMM-Projektes

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Mit seinem Museum will Messner dafür sorgen, dass der traditionelle Alpinismus nicht in Vergessenheit gerät

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Mit eingebracht hat Messner seine persönliche Sammlung - er habe nicht nur viel zu erzählen, sondern auch viel zu zeigen

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Darunter etwa alpine Ausrüstungsgegenstände

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Aber auch Kurioses

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Finanziert wurde das rund drei Millionen Euro teure Museum vom Skigebiet Kronplatz, das sich nun auf dem besten Weg zu einer „Ganzjahresattraktion“ sieht und damit auf zusätzliche Gäste hofft

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Messner plant unterdessen auf seiner Burg Juval bereits die nächsten Projekte und deutete auf dem Kronplatz an, nach Büchern, Vorträgen und den nun vollendeten Museen seine Grenzerfahrungen künftig mittels Filmen weitergeben zu wollen
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