Amazon rutscht in die roten Zahlen

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Der US-Internethändler Amazon ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich sei ein Verlust von 57 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 108 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum gestanden, teilte der Konzern gestern nach Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 22,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 22,39 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Onlinehändler führte den Anstieg auf höhere Umsätze in Nordamerika, dem größten Markt, und die schnell wachsende Cloud-Sparte Amazon Web Services zurück. Beim Cloud-Computing stellen Anbieter Speicherkapazität und Rechendienste online bereit. Ihre Kunden können damit auf den Kauf und die Wartung eigener Hardware verzichten.