Bekannt starke Sprache
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat Papst Franziskus am Samstag das als Mafia-Hochburg verschriene Neapel besucht. Tausende Menschen hießen den für sein soziales Engagement und seine direkten Botschaften bekannten Argentinier willkommen. Und Franziskus enttäuschte seine Fans nicht: In einer Rede im Armenviertel Scampia prangerte er die Korruption als „stinkendes“ Übel an und bezeichnete schlechte Arbeitsverhältnisse als „Sklaverei“. In der anschließenden Messe im Zentrum Neapels rief er zur „Befreiung“ Neapels von der Kriminalität auf. Er richtete sich damit zumindest indirekt auch gegen die Camorra, den in Neapel herrschenden Mafia-Zweig.
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