Jordanien: Haftstrafe für führenden Islamisten

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Jordanien geht weiter hart gegen Islamisten vor. Ein Gericht verurteilte den Vizechef der Muslimbruderschaft in Jordanien heute wegen Verunglimpfung der Beziehungen zu einem anderen Staat zu einer Haftstrafe von eineinhalb Jahren, wie Justizvertreter mitteilten.

Zaki Bani Rushaid hatte die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) dafür kritisiert, dass sie die panislamische Muslimbruderschaft als Terrorgruppe eingestuft haben. Die Führung der Emirate sei nicht vom Volk legitimiert und diene israelischen Interessen, hatte er im Internet geschrieben. Er wurde daraufhin im November festgenommen.

Nach der Ermordung eines gefangen genommenen jordanischen Kampfpiloten durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hatte die Führung in Amman ihr Vorgehen gegen Islamisten weiter verschärft und zwei zum Tode verurteilten Dschihadisten hingerichtet. Gegen die Muslimbruderschaft geht vor allem Ägypten mit großer Härte vor.