1.500 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

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Die italienische Marine ist bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer im Dauereinsatz. In den vergangenen zwei Tagen wurden 1.500 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht, berichteten italienische Medien heute.

Gestern konnte die Küstenwache mehr als 600 in Seenot geratenen Flüchtlingen helfen. Die Küstenwache lokalisierte sechs Boote, die sich rund 50 Seemeilen von Libyen befanden, nachdem sie Hilferufe per Satellitentelefon erhalten hatte.

Mehr Flüchtlinge wegen Wetterbesserung

Bereits am Freitag waren weitere 700 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht worden. Sie wurden an Bord des Schiffes der italienischen Küstenwache Pegaso genommen. Die Rettungsaktion erfolgte wenige Tage nach dem Tod von circa 300 Flüchtlinge bei der Überfahrt von Libyen nach Italien.

Weitere 184 Flüchtlinge an Bord von zwei Schlauchbooten wurden von einem isländischen Schiff im Rahmen des EU-Einsatzes „Triton“ unter Aufsicht der EU-Grenzschutzagentur Frontex gerettet. Die zunehmende Flüchtlingszahl sei einer Besserung der Wetterlage zuzuschreiben, berichteten italienische Medien.

Nachdenken über neue Version von „Mare Nostrum“

In Regierungskreisen in Rom wird bereits über die Wiederbelebung der Mission „Mare Nostrum“ diskutiert, die bis vergangenen November zur Rettung von über 100.000 Flüchtlingen beigetragen hatte.

Die neue Version von „Mare Nostrum“ soll für eine begrenzte Zeit und vor allem in Hinblick auf die Sommermonate wieder ins Leben gerufen werden. „Mare Nostrum“ wurde vom EU-Einsatz „Triton“ abgelöst.