Rufe nach Sühne für Feuertod von IS-Geisel

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Die Verbrennung einer jordanischen Geisel bei lebendigem Leib könnte im Nahen Osten zum Ereignis werden, das die Stimmung gegenüber der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) kippen lässt: Der ägyptische Großmufti Scheich Ahmed al-Tajib - weltweit anerkannte Autorität der sunnitischen Muslime - erklärte gestern, die Tat lasse für IS-Terroristen bei korrekter Auslegung des Koran nur dessen härteste Bestrafungsformen zu, die Kreuzigung oder die Amputation von Gliedmaßen. Abseits der Forderung nach drakonischen Strafen führt die Tat allerdings zu einem Schulterschluss gegen IS zwischen Religionen, Staaten und Konfessionen in der Region.

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