Europäische Kapitalmarktunion soll bis 2019 stehen
Die EU-Kommission treibt ihre Pläne für einen grenzüberschreitenden europäischen Kapitalmarkt voran. Bis 2019 soll die geplante Kapitalmarktunion stehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters gestern unter Berufung auf ein ihr vorliegendes EU-Dokument berichtete.
EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill will laut dem Bericht am 18. Februar dementsprechende Pläne vorstellen. Der Brite Hill ist in der Kommission für die Regulierung der Banken zuständig. Ein „Aktionsplan“ solle im zweiten oder dritten Quartal folgen.
Einheitliche Rahmenbedingungen
Durch einheitliche Rahmenbedingungen soll es für Unternehmen innerhalb der Kapitalmarktunion künftig einfacher sein, in Europa Aktien, Anleihen und andere Anlageinstrumente an Investoren zu verkaufen. Auch die Abhängigkeit der Unternehmen von Bankkrediten soll auf diese Weise reduziert werden. Zudem will die EU mit dem Schritt die Investitionen ankurbeln und die Auswirkungen von möglichen Bankenpleiten auf die Länder verringern.