EU will breite Allianz gegen Terrorismus
Nach den islamistischen Attentaten von Paris treibt die EU die Vorbereitungen für eine schlagkräftigere Anti-Terror-Politik voran. Die Außenminister der 28 Mitgliedstaaten berieten heute in Brüssel, wie die Zusammenarbeit mit Ländern der islamischen Welt verbessert werden kann.
Ganz konkret soll es nach Angaben von Diplomaten beispielsweise darum gehen, Terroristen dauerhaft Einnahmequellen wie zum Beispiel Ölgeschäfte zu nehmen.
Terrorabwehr Thema bei EU-Gipfel
„Wir müssen mehr Informationen austauschen. Wir müssen mehr kooperieren“, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zu den Beratungen, an denen auch der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, teilnahm. Das gelte auch für Sicherheitsbehörden.
Die Ergebnisse werden am 12. Februar bei einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs besprochen. Dort soll die zukünftige EU-Terrorabwehr eines der Topthemen sein.