Ski alpin: Airbag-System erhitzt die Gemüter

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Im Gröden konnten die Abfahrer die neu entwickelten Airbags noch im Training testen, im Jänner und damit auch bei den Weltcup-Klassikern in Wengen und Kitzbühel dürfen sie sie auf freiwilliger Basis in den Rennen verwenden. Doch im Rennfahrerlager herrscht Skepsis. Infrage gestellt wird unter anderem der Nutzen des Sicherheitssystems, das zwar den Oberkörper schützt, nicht aber den Kopf.

Auch hinsichtlich des Auslösemechanismus gibt es Zweifel. Ebenfalls offen ist die Frage, ob der Airbag einen aerodynamischen Nachteil oder sogar einen Vorteil bringt. Abfahrtsvizeweltmeister Dominik Paris brachte es auf den Punkt: „Solange die FIS keine Airbag-Pflicht ausruft, werde ich ihn ganz sicher nicht tragen.“ Auch die Österreicher verzichteten im Training darauf.

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