Keine Feuerpause
In der umkämpften Ostukraine ist es auf dem geschlossenen Flughafen der Separatistenhochburg Donezk erneut zu Gefechten gekommen. Die Armee habe mit Artillerie massiv Stellungen unter Feuer genommen, teilten die prorussischen Aufständischen am Mittwoch mit.
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Die Separatisten hatten am Vortag behauptet, sich mit dem Militär auf eine neue Feuerpause auf dem zerstörten Flughafen geeinigt zu haben. Das bestätigte aber die prowestliche Führung in Kiew nicht. Der regierungsnahe Militärexperte Dimitri Tymtschuk sagte, die Konfliktparteien hätten sich nur auf den Abtransport von Toten und Verletzten auf dem Flughafen geeinigt - nicht aber auf eine umfassende Feuerpause.
OSZE berät über Ukraine-Konflikt
Der Ukraine-Konflikt steht auch im Mittelpunkt der Jahrestagung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Dazu kommen am Donnerstag und Freitag in Basel in der Schweiz Außenminister und andere Vertreter der 57 OSZE-Mitgliedsstaaten zusammen.
Angesagt haben sich unter anderen die Spitzendiplomaten der USA und Russlands, John Kerry und Sergej Lawrow, sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Auch Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) wird teilnehmen. Der Schweizer Außenminister und scheidende OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter wird über die Bemühungen der OSZE und ihren Beobachtereinsatz im Ukraine-Konflikt berichten. Konkrete Beschlüsse für eine Überwindung der Krise werden nicht erwartet.
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