Viele Streiks und keine Einigung
Im Tarifkonflikt zwischen der deutschen Lufthansa und ihren Piloten, unterstützt durch die deutsche Pilotengewerkschaft Cockpit, ist kein Ende in Sicht. Der Arbeitskampf um die Übergangspensionen der Piloten ist seit Monaten im Gange:
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2. bis 4. April: Mit einem dreitägigen Streik legen Piloten die gesamte Lufthansa praktisch lahm. Der schärfste Ausstand in der Konzerngeschichte führt zu rund 3.800 Flugausfällen, betroffen sind 425.000 Fluggäste.
29. August: Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings.
5. September: Piloten bestreiken Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa von Frankfurt. 26.000 Passagiere sind betroffen.
10. September: Die Pilotengewerkschaft streikt am Drehkreuz München. 140 Flüge fallen aus, mehr als 15.000 Passagiere sind betroffen.
30. September: Die Pilotengewerkschaft bestreikt Langstreckenflüge am Drehkreuz Frankfurt. 25 Starts zu Interkontinentalflügen fallen aus.
8. Oktober: Nun trifft es die Frachttochter Lufthansa Cargo. Der zweitägige Ausstand hat laut Unternehmen nur minimale Auswirkungen.
16. Oktober: Die Lufthansa-Tochter Germanwings wird deutschlandweit bestreikt.
20. Oktober: Ein Streik auf den Kurz- und Mittelstrecken wird einen Tag später auf die Langstrecken ausgeweitet. Die Lufthansa streicht an den beiden Streiktagen mehr als 1.500 Flüge.
28. November: Tarifgespräche scheitern erneut.
30. November: Die Gewerkschaft Cockpit ruft zu einem neuen deutschlandweiten Streik zu Wochenbeginn auf.
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