Koran-Einheitsübersetzung: Zustimmung und Skepsis

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Integrations- und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) stößt mit seiner Forderung nach einer einheitlichen Koranübersetzung sowohl auf Verständnis als auch auf Skepsis. „Nicht die Übersetzung des Korans ist ausschlaggebend, sondern die Exegese und die Interpretation“, gibt der SPÖ-Politiker und Beirat der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Omar al-Rawi, zu bedenken. Die Sprecherin der IGGiÖ, Carla Amina Baghajati, zeigt Verständnis für Kurz’ Wunsch nach mehr Transparenz.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV) unterstützt die Forderung nach einer einheitlichen deutschsprachigen Koranfassung. Das Kultusministerium erteilte unterdessen dem Vorschlag, die einheitliche Koranübersetzung gesetzlich zu verankern, indirekt eine Absage. Das sei aufgrund der verschiedenen Strömungen nicht möglich.

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