Erkennen oftmals schwierig
Jung, männlich, wenig gebildet: Viele Dschihadisten, die aus Österreich zu Kämpfen in Länder wie Syrien, den Irak und Afghanistan aufbrechen, stehen laut Innenministerium hierzulande am „Rande der Gesellschaft“. Mit den militärischen Erfolgen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärkt sich laut Beobachtern auch aus Österreich der Zulauf zu den radikalen Kämpfern. Die frühzeitige Erkennung und richtige Einordnung einer möglichen Radikalisierung ist jedoch schwierig: Änderungen etwa bei Vorlieben und im Freundeskreis fallen meist nur nahestehenden Bezugspersonen auf. Gerade Eltern haben laut dem Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger oft Angst vor dem „Stigma“ Dschihadist.
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