S&P senkt Rating von Erste, RZB und Bank Austria

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Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) macht nun Ernst und senkt - wie bereits im Juni vor Beschluss des Hypo-Gesetzes angedroht - das Rating für die österreichischen Bankenschwergewichte Erste Group, RZB und Bank Austria. Das teilte S&P gestern mit. Die Ratingagentur geht für die kommenden Monate von einer „Zeit der Unsicherheit für die Marktteilnehmer“ aus, bis das neue Gesetz verfassungsrechtlich geprüft ist.

Die Lang- und Kurzfristratings der Erste Group Bank AG wird von „A/A-1“ auf „A-/A-2“ hinuntergestuft, jene der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG von „A/A-1“ auf „A-/A-2“. Bei der UniCredit Bank Austria wurde lediglich das langfristige Rating von „A-“ auf „BBB+“ hinuntergesetzt, das kurzfristige Rating („A-2“) hingegen hat S&P bestätigt. Die Ausblicke für die drei Institute seien „negativ“.

Unverändert belassen hat die Ratingagentur die Bonitätsbeurteilungen für die Hypo NÖ Gruppe Bank AG und die KA Finanz AG („A/A-1“). Mit einer besseren Bewertung stieg die Oberösterreichische Landesbank AG (Hypo OÖ) aus: Das Rating für langfristige Verbindlichkeiten wurde von „A“ auf „A+“ angehoben, jenes für kurzfristige mit „A-1“ bestätigt. Der Ausblick für die drei letztgenannten Banken sei „stabil“.