Strache kritisiert EU-Sanktionen gegen Russland

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FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat heute die EU-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. Österreich werde dadurch „enormer wirtschaftlicher Schaden“ entstehen, prophezeite er in einer Pressekonferenz. Es sei schade, dass die Regierung den Weg der Diplomatie und die Position der Neutralität verlassen habe, adressierte der Parteichef Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

„Faymann ist in Brüssel wieder einmal in die Knie gegangen“, der Kanzler hätte gegen die EU-Sanktionen auftreten müssen, so Strache. Abgesehen davon, dass 30.000 heimische Arbeitsplätze vom Handel mit Russland abhingen, sei nicht ausgeschlossen, dass Russland nun Gegenmaßnahmen beschließen werde. Etwaige höhere Gaspreise beispielsweise würden dann sowohl Industrie als auch Haushalte betreffen, warnte der FPÖ-Chef.