Schiff muss extra vor Hafen warten

Eigentlich geht es nur darum, ein Schiff zum Abwracken zu schleppen, doch Italien zelebriert die Ankunft der „Costa Concordia“ an ihrem letzten Ziel als veritablen Staatsakt. So soll das Schiff mit der Einfahrt in den Hafen von Genua warten, bis das Licht für die Kameras gut genug ist. Selbst die Schleppboote, die das Schiff in den letzten Tagen von der Insel Giglio über das Mittelmeer zogen, werden dafür gegen „attraktivere“ Schiffe ausgetauscht. Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat sich selbst in die Hauptrolle der Inszenierung hineinreklamiert. Die Bewohner Genuas konnten unterdessen bereits Samstagabend einen ersten Blick auf die „Costa Concordia“ werfen.

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