Israel will weiter in besetzten Gebieten bauen

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Israel will in den besetzten Palästinensergebieten weitere 1.500 Wohnungen errichten. Das Wohnbauministerium veröffentlichte Ausschreibungen für 1.100 Wohnungen in bereits bestehenden jüdischen Siedlungen im Westjordanland sowie 400 weitere im besetzten Ostteil Jerusalems, wie israelische Medien heute berichteten.

Wohnbauminister Uri Ariel bezeichnete die Pläne als eine „angemessene zionistische Antwort“ auf die Bildung der neuen Einheitsregierung der Palästinenser, die er als „terroristisch“ bezeichnete. Israel habe das Recht und die Aufgabe, „im ganzen Land“ zu bauen.

Eine Regierung der nationalen Einheit hatte am Montag in Ramallah vor Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Amtseid abgelegt. Die Konsensregierung ist das erste Ergebnis eines Aussöhnungsabkommens, das die PLO, in der die Fatah-Partei von Abbas dominiert, und die Hamas Ende April überraschend getroffen hatten.