Tödliche Schüsse in Brüssel: Motiv weiter offen

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Nach den tödlichen Schüssen im Jüdischen Museum in Brüssel hat die Polizei noch keinerlei Hinweise auf einen terroristischen oder antisemitischen Hintergrund. Entsprechende Mutmaßungen könnten nicht bestätigt werden, es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft heute. Bei den drei Todesopfern handle sich neben zwei Israelis um eine Französin. Ein Belgier sei zudem lebensbedrohlich verletzt worden.

Ein noch nicht identifizierter Mann war gestern in das Museum in der Innenstadt gegangen und hatte das Feuer eröffnet. Bei den israelischen Opfern handelte es sich um ein Touristenpaar aus Tel Aviv, wie das israelische Außenministerium mitteilte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor erklärt, die „mörderische Tat“ sei „das Ergebnis einer permanenten Hetze gegen Juden und ihren Staat“.

Von dem Täter fehlt offenbar noch jede Spur. Mit Fotos aus einer Überwachungskamera werde sich die Polizei an die Bevölkerung wenden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ein Zeuge war vorübergehend festgenommen und verhört worden, er wurde aber wieder freigelassen.

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