Zahl der in der Ägäis ertrunkenen Flüchtlinge steigt auf 22

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In der Ägäis sind mindestens 22 Flüchtlinge ertrunken, die nach Griechenland gelangen wollten. Unter den Opfern seien vier Kinder, mehrere Flüchtlinge würden noch vermisst, teilte die griechische Küstenwache gestern mit. Demnach waren zwei Boote mit insgesamt rund 65 Menschen an Bord in der Nähe der griechischen Insel Samos gekentert.

Ursprünglich war die griechische Küstenwache nur von zwei Toten ausgegangen. An der Suche nach den Vermissten waren zwei Hubschrauber, griechische und EU-Patrouillenboote sowie drei Fischerboote beteiligt. Bisher konnten 36 Einwanderer gerettet werden, unter ihnen drei Frauen und ein Kind. Zur Nationalität der Flüchtlinge machten die Behörden zunächst keine Angaben.