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Im Alter von 25 Jahren gestorben

Peaches Geldof ist laut einem Medienbericht wie ihre Mutter Paula Yates an einer Überdosis Heroin gestorben. Das gehe aus der toxikologischen Untersuchung der Polizei hervor, berichtete die britische „Times“ am Donnerstag. Die Tochter des irischen Rockmusikers Bob Geldof war am 7. April in ihrem Haus bei Wrotham im englischen Kent tot aufgefunden worden.

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Im zusammenfassenden Bericht ohne detaillierte Untersuchungsergebnisse, den die Polizei am Donnerstag schließlich vorlegte, war jedoch von einer Überdosis nicht die Rede. Bestätigt wurde darin lediglich, dass Geldof vor ihrem Tod Heroin genommen habe. Ob die Drogen die Todesursache waren, blieb damit aus amtlicher Sicht zunächst unklar. Die Obduktion der Leiche hatte zuvor keine greifbaren Ergebnisse gebracht, daher war eine toxikologische Untersuchung notwendig.

Ihre Mutter war im Jahr 2000 mit 41 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben. Auch Peaches Geldofs Heroinkonsum war schon länger bekannt.

Polizei bei Geldofs Haus

AP/PA, Gareth Fuller

Polizei fand keine Drogenspuren in Geldofs Haus

Die Klärung der Todesursache wirft aber ein neues Rätsel auf: Warum fand die Polizei keine Drogen in Geldofs Wohnung? Laut „Times“ hatte sie bei der Durchsuchung sogar Drogenspürhunde eingesetzt, aber keine Rückstände von Heroin gefunden. Ob nach Geldofs Tod Spuren verwischt wurden, werde weiter untersucht.

Letztes gepostetes Bild von ihrer Mutter

In Sozialen Netzwerken wie Twitter hatte sich Geldof gern als Familienmensch inszeniert und zahlreiche Fotos ihrer Kinder gepostet. Das letzte Foto jedoch, das sie am 6. April online stellte, war ein Bild von sich als Baby in den Armen ihrer Mutter. Den Tod ihrer Mutter habe sie nie verwunden, sagte sie vor zwei Jahren in einem Interview mit dem Magazin „Elle“.

„Ich kann mich genau an den Tag erinnern, als sie starb, und es ist immer noch schwer, darüber zu sprechen. Ich habe es einfach ausgeblendet. Ich ging am nächsten Tag zur Schule, weil mein Vater die Meinung vertrat, dass man ‚ruhig bleiben und weitermachen soll‘“, so Geldof.

Schon als Teenager im Rampenlicht

Peaches Honeyblossom Geldof, das zweite von drei Kindern des Musikers Geldof und der Moderatorin Yates, begann ihre berufliche Karriere schon früh. Mit 15 Jahren hatte sie eine eigene Kolumne im angesehenen Modemagazin „Elle“, mit 16 zog sie von zu Hause aus und arbeitete für den britischen „Telegraph“ und den „Guardian“, gleichzeitig hatte sie ihre eigene Realityshow, war gerngesehenes It-Girl auf Veranstaltungen und wurde als DJ gebucht.

Peaches Geldof und ihr Vater Bob im Jahr 2009

Corbis/dpa/Vas/Jazz Archiv

Peaches mit ihrem Vater Bob Geldof im Jahr 2009

Mit 19 Jahren heiratete sie den amerikanischen Musiker Max Drummey in einer Hochzeitskapelle in Las Vegas. Das Paar kannte einander erst seit wenigen Tagen, nach etwa sechs Monaten folgte die Scheidung. 2012 kam ihr Sohn Astala auf die Welt. Im selben Jahr gab sie dem Vater ihres Kindes, dem Sänger der Londoner Band S.C.U.M., Cohen, das Jawort. Nur ein Jahr später kam ihr zweiter Sohn Phaedra auf die Welt. Äußerlich wandelte sich Geldof in dieser Zeit komplett. Sie nahm radikal ab und wurde zuletzt immer öfter auch als Model gebucht.

Nachname „als Fluch“

Ihre Herkunft und ihren Nachnamen bezeichnete Geldof einmal als Fluch. „Ich bin mir bewusst, dass mein Name auch ein Geschenk ist, der viele Türen öffnet, aber dass jeder zu wissen glaubt, wer ich bin, statt sich ein eigenes Bild zu machen, das stört mich“, sagte Geldof gegenüber der Zeitschrift „Gala“. „Ich bin weder bisexuell noch eine drogenabhängige Ladendiebin, sondern genauso normal wie jede andere junge Frau“, sagte Geldof. Sie lebe fast schon ein spießiges Leben. Sie gehe ins Kino und treffe sich mit Freunden zum Kochen.

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