Weltklimabericht als Plädoyer für Energiewende

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Der Weltklimarat (IPCC) drängt auf eine umfassende Energiewende, um die Erderwärmung noch auf zwei Grad zu begrenzen. Das geht aus dem dritten Teil des neuen IPCC-Sachstandsberichts hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde.

Kritisch beurteilen die Wissenschaftler insbesondere die weltweit steigenden Emissionen durch Kohlekraftwerke. Gefordert wird ein Umstieg auf emissionsarme Technologien bzw. erneuerbare Energien.

Warnung vor katastrophalen Folgen

„Die Treibhausgasemissionen haben sich trotz der Anstrengungen zu ihrer Reduzierung verstärkt“, heißt es in der nach einwöchigen Beratungen beschlossenen Zusammenfassung des Berichts. Ohne zusätzliche Maßnahmen sei eine weitere Steigerung zu erwarten, warnen die Experten. Dann drohe eine Erderwärmung um 3,7 bis 4,8 Grad - mit voraussichtlich katastrophalen Folgen.

In dem Bericht beschriebene Szenarien zeigen aber auch, dass das Ziel erreichbar sei, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, wenn hinreichend ehrgeizige Anstrengungen erfolgen. So müssten die CO2-Emissionen bis 2050 um 40 bis 70 Prozent verglichen mit dem Stand von 2010 verringert und bis Ende des Jahrhunderts fast vollständig beendet werden.