Flüchtlinge: Italien fühlt sich von EU im Stich gelassen

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Italien kämpft mit einem nicht enden wollenden Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer. Zuletzt mussten in nur 48 Stunden 4.000 Menschen aus teils seeuntüchtigen Booten gerettet werden. Italiens Innenminister Angelino Alfano berief einen Krisengipfel ein. Als EU-Außengrenzland, das teils nah an der nordafrikanischen Küste liegt, klagt Italien seit Jahren darüber, in der Flüchtlingspolitik eine unverhältnismäßig große Last schultern zu müssen. Der „arabische Frühling“ verschärfte die Situation weiter. Alfano warnte zuletzt davor, dass die Zahl noch dramatisch zunehmen werde. Er forderte von der EU eine Verstärkung der Grenzschutzagentur Frontex.

Mehr dazu in „Ankunft von Booten reißt nicht ab“