Tödlicher Unfall am Wrack der Costa Concordia

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Ein Taucher, der am Wrack des vor zwei Jahren havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor der toskanischen Insel Giglio am Werk war, ist gestern ums Leben gekommen. Der 42-jährige Spanier, der im Dienste der mit der Bergung des Wracks beauftragten Firma Titan Micoperi stand, verunglückte während der Installierung von Schwimmkästen.

Der Taucher soll verblutet sein, nachdem sich ein Bein zwischen Blechteilen eingeklemmt hatten. Die Baustelle an Bord der Costa Concordia wurde gesperrt. Die Staatsanwaltschaft der toskanischen Stadt Grosseto leitete eine Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung ein. Es handelt sich um den ersten Arbeitsunfall an Bord der Costa Concordia, die im vergangenen September aufgerichtet worden war.