Zu viele wollten plötzlich Geld zurück
In Deutschland wirbelt ein nicht ganz alltäglicher Insolvenzfall kräftig Staub auf. Er betrifft das schleswig-holsteinische Unternehmen Prokon, das sich seit über 15 Jahren alternativer Energie samt alternativer Finanzierung verschrieben hat. Die Gesellschaft, die vor allem in Windkraft investiert, geriet ins Trudeln, nachdem zu viele private Investoren ihr Kapital zurückhaben wollten. Rechtlich sind sie - kommt es tatsächlich zu einer Pleite - eher schlecht bedient. Das wiederum ist Wasser auf die Mühlen der Diskussion über neue Formen der Unternehmensfinanzierung. Prokon-Gründer Carsten Rodbertus, rein optisch mehr Althippie als Vorstandschef und für viele Visionär der „grünen“ Energie, steht unter Dauerbeschuss.
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