Beduinen töten auf Sinai sieben mutmaßliche Terroristen

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Bewaffnete Beduinen haben auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sieben mutmaßliche Terroristen erschossen. Nach Angaben von Augenzeugen töteten sie die Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Ansar Beit al-Makdis heute im Süden der Stadt Rafah aus dem Hinterhalt.

Bei dem Angriff sei „Rache“ mit im Spiel gewesen, hieß es. Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte sagte, die Behörden hätten Ermittlungen aufgenommen.

Das staatliche Fernsehen meldete kurz darauf unter Berufung auf einen Militärsprecher, zwei Angehöriger einer extremistischen Islamistengruppe seien auf dem Sinai beim Platzieren einer Bombe ums Leben gekommen.

Sprengsatz offenbar versehentlich explodiert

Der Sprengsatz sei offensichtlich versehentlich explodiert, als sie die mit einem Fernzünder ausgestattete Bombe an einer Straße in der Ortschaft Scheich Suweid ablegen wollten. Der fehlgeschlagene Anschlag habe Angehörigen der Sicherheitskräfte gegolten, die diese Straße hätten passieren sollen.

Die Gruppe Ansar Beit al-Makdis hat ihren Stützpunkt im Norden der Sinai-Halbinsel. Sie hatte sich in den vergangenen Monaten zu mehreren Terroranschlägen bekannt. Dazu gehört auch ein misslungenes Selbstmordattentat auf Innenminister Mohammed Ibrahim.