Wahl als Genderfrage
Ein Blick in die Wahlstatistiken belegt: Die Mehrheit der Wahlberechtigten sind stets Frauen. Ohne einen satten Anteil an Wählerinnen ist kein Wahlerfolg möglich, vor allem, wenn man Erster werden will und auch das Überspringen der 30-Prozent-Marke anvisiert. Das macht ein Rückblick auf die Landtagswahlen 2013 deutlich. Wer in der breiten Masse punkten will, der muss auch bei den über 60-Jährigen eine große Wählerschaft hinter sich haben. Ein Sieg bei den Jungen ist vergleichsweise eher ein Schönheitswettbewerb mit deutlich geringerer Wirkung, wie das Ergebnis der Nationalratswahl 2008 zeigt.
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