JPMorgan will mehr in Risikokontrolle investieren

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Die in mehrere Prozesse verwickelte US-Großbank JPMorgan Chase will einem Medienbericht zufolge Milliarden in die Verbesserung der Risikokontrolle und Compliance (Regeltreue) investieren. 1,5 Milliarden Dollar würden in die bessere Verwaltung der Risiken und Erfüllung der Richtlinien gesteckt, meldete das „Wall Street Journal“ gestern.

Dafür werde das Personal in diesem Bereich um 30 Prozent aufgestockt. Zudem sei geplant, die Rücklagen für die Gerichtsstreitigkeiten um 2,5 Milliarden Dollar zu erhöhen.

JPMorgan hatte Milliarden durch einen Londoner Händler in den Sand gesetzt. Der Mann mit dem Spitznamen „der Wal“ nahm hochriskante Wetten vor, die sich nicht auszahlten. Das schadete dem Ruf der Bank. Das US-Justizministerium, die US-Börsenaufsicht und die britische Finanzaufsicht ermittelten.