Feuerwehrfrau in Portugal bei Waldbrand getötet
Der Kampf gegen die Waldbrände in Portugal hat erneut ein Menschenleben gefordert. Im Norden des Landes kam eine 21-jährige Feuerwehrfrau im Bergland der Serra do Caramulo beim Kampf gegen die Flammen ums Leben. Wie die Feuerwehr heute mitteilte, wurden fünf weitere Mitglieder der Löschmannschaften verletzt, zwei davon schwer.
Bei den Waldbränden, die seit mehr als einer Woche in der Gegend toben, wurden damit bereits drei Feuerwehrleute getötet, darunter zwei Frauen. Die 21-Jährige und ihre Kollegen waren davon überrascht worden, dass die Flammen nach einer Drehung des Windes plötzlich die Richtung gewechselt hatten.
Lage verschärft
In dieser Gegend griffen die Feuer bei der Ortschaft Bracal im Bezirk Tondela auch auf Bauernhäuser über. 50 Bewohner eines Dorfes konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt 1.400 Feuerwehrleute seien im Einsatz, um die durch starke Winde angefachten Brände unter Kontrolle zu bringen.
„Die Lage hat sich verschärft. Es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass die Flammen die Dörfer erreichen“, sagte der Zivilschutzvertreter Miguel Cruz.