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Neusiedl mit 40,3 Grad auf Platz zwei

Nun ist es fix: Nicht Neusiedl am See im Burgenland, sondern Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich ist mit 40,5 Grad der heißeste Ort Österreichs seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Messung in Neusiedl am See von 40,6 Grad wurde am Freitag von der ZAMG revidiert.

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Die Datenprüfung an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ergab, dass der Wert in Neusiedl meteorologisch nicht realistisch ist. Er wird aus der Datenbank gestrichen, eine Beeinflussung von außen wurde vermutet. Somit bleiben die 40,5 Grad Rekordwert, die in Bad Deutsch-Altenburg im östlichen Niederösterreich gemessen wurden, so die ZAMG am Freitag.

Messungen zu sprunghaft

Der vermeintliche Rekordwert im Burgenland wurde aufgrund des sprunghaften Temperaturverlaufs mit einem Maximum bereits um 13.40 Uhr geprüft. „Die Prüfung ergab unter anderem, dass der Sprung innerhalb weniger Minuten von 38 Grad auf über 40 Grad und dann gleich wieder auf 38 Grad nicht mit der Wetterlage und mit dem Verhalten vergleichbarer Wetterstationen zusammenpasst. Es dürfte eine Beeinflussung von außen gewesen sein, etwa durch ein in der Nähe abgestelltes Fahrzeug.“

Karte zeigt Hitzerekorde nach Bundesländern in Österreich

APA/ORF.at

Der Burgenland-Rekord wurde am Donnerstag dennoch gebrochen, und zwar etwas später am Nachmittag mit 40,3 Grad ebenfalls in Neusiedl am See. Drittheißester Ort österreichweit war Güssing, ebenfalls im Burgenland. Dort wurden 40 Grad gemessen - mehr dazu in burgenland.ORF.at.

„Unglaublich heiß“ in Bad Deutsch-Altenburg

„Amtlich“ waren schon am Donnerstag die in Bad Deutsch-Altenburg gemessenen 40,5 Grad. „Wir freuen uns über den Rekord“, so Bad Deutsch-Altenburgs Bürgermeisterin Natascha Perger (SPÖ), die gleichzeitig von einem „unglaublich heißen“ Tag sprach - mehr dazu in noe.ORF.at. In Österreich dominieren bereits seit Tagen hochsommerliche Temperaturen. Erst am 3. August wurde im kärntnerischen Dellach im Drautal mit 39,9 Grad die bis Donnerstag höchste Temperatur im Land gemessen. Zuvor war Dellach bereits 30 Jahre lang Spitzenreiter in Sachen Hitze: Im Juli 1983 hatte es dort 39,7 Grad.

Rekordwerte auch in Steiermark und Wien

Darüber hinaus fielen am Donnerstag in weiteren Bundesländern die Rekorde: In der Steiermark wurde mit 39,6 Grad in Leibnitz und in Fürstenfeld ein neuer Höchstwert erreicht. Der alte Hitzerekord des Landes lag bei 39,3 Grad und wurde am 5. Juli 1950 ebenfalls in Leibnitz registriert. In Wien beträgt die neue Höchstmarke 39,5 Grad, gemessen in der Innenstadt. Der „alte“ Rekord lag bei 38,9 Grad und datierte vom 8. Juli 1957. Der frühere Hitzerekord in Niederösterreich lag bei 39,7 Grad und wurde erst am 3. August in Seibersdorf gemessen - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

Kühler, aber nicht kalt

Ab Samstag wird es auch im Osten und Süden spürbar kühler. Es wird bewölkt mit stellenweise Sonnenschein. Dazu weht lebhafter, im Osten kräftiger Wind aus Nordwest bis Nord. Die Temperaturen steigen auf höchstens 19 bis 27, im Süden noch einmal auf 29 Grad. Am Sonntag wird es in ganz Österreich wieder sonnig und sehr warm mit 24 bis 31 Grad. Heiß kann es dabei stellenweise vor allem in Tirol und Kärnten werden. Schaut man auf den weiteren Trend, dann sind die sommerlichen Temperaturen noch lange nicht vorbei, auch wenn sie sich dann eher im Bereich der 30 Grad bewegen werden.

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