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Frühestens Ende 2014 fertiggestellt

Oscar-Preisträger Davis Guggenheim, der 2007 die Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ über den weltweiten Klimawandel in die Kinos brachte, will die Lebensgeschichte der pakistanischen Schülerin Malala Yousafzai ins Kino bringen.

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Wie die „New York Times“ Ende Juli berichtete, wird Guggenheim von den Hollywood-Produzenten Walter F. Parkes und Laurie MacDonald („Drachenläufer“, „Gladiator“, „Men in Black 3“) unterstützt. Die 16-jährige Schülerin war im Oktober 2012 von radikalislamischen Taliban schwer verletzt worden. Das Attentat erschütterte die Welt und machte das Mädchen zur Symbolfigur für das Recht auf Bildung. In einer Rede bei den Vereinten Nationen in New York forderte Yousafzai Anfang Juli eine qualifizierte Schulbildung für alle Kinder auf der Welt.

„Stärke, Mut und Leidenschaft wurden geboren“

„Sie dachten, die Kugeln würden uns zum Schweigen bringen, doch sie scheiterten“, sagte Yousafzai. Aus dem Schweigen seien „Tausende Stimmen“ erwachsen, fügte sie unter dem Applaus der Zuhörer hinzu. „Die Terroristen dachten, sie könnten meine Ziele und meine Ambitionen ändern. Doch nichts hat sich im Leben geändert außer das: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit starben. Stärke, Mut und Leidenschaft wurden geboren.“

Ungeachtet ihrer schweren Verletzungen setzt sich das Mädchen weiter für das Recht aller Kinder auf Bildung ein. Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, der als UNO-Sondergesandter für Bildung Malala in New York den Hunderten jungen Zuhörern aus 85 Staaten vorstellte, würdigte sie als „mutigstes Mädchen der Welt“. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gratulierte „unserer Heldin“ zu ihrer „Botschaft der Hoffnung und der Würde“.

Spielfilm für Regisseur nach Treffen keine Option mehr

Produzent Parkes teilte der Zeitung mit, dass der Film frühestens in 18 Monaten fertig sein werde. Zunächst hätten sie einen Spielfilm basierend auf den geplanten Memoiren des Mädchens ins Auge gefasst, nach einem Treffen mit Yousafzai sei die Entscheidung zugunsten einer Dokumentation gefallen. „Niemand hätte dieses außergewöhnliche Mädchen (in einem Spielfilm) porträtieren können“, so Parkes.

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