Österreichs Kfz-Pickerlsystem bleibt erhalten

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Das EU-Parlament hat nichts gegen die Beibehaltung des österreichischen Kfz-Pickerlsystems für Autos. Die beiden EU-Abgeordneten Hubert Pirker (ÖVP) und Jörg Leichtfried (SPÖ) sprachen heute von einem Erfolg in Sachen Prüfwerkstätten.

Der Verkehrsausschuss habe „heute den Weg frei gemacht", damit Österreichs Autobesitzer weiter darüber entscheiden können, in welcher Prüf- und Kfz-Werkstätte sie das Autopickerl machen lassen möchten“, so Leichtfried.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor

Pirker betonte, die Pickerlüberprüfung bleibe in Österreich auch weiterhin bei den Kfz-Werkstätten. Österreichs Autofahrer könnten weiterhin in ihre nahe gelegene Werkstatt fahren, dort ihr Auto überprüfen und nötigenfalls reparieren lassen.

Ein Entwurf des zuständigen Berichterstatters im EU-Parlament, des deutschen CDU-Abgeordneten Werner Kuhn, hatte eine verpflichtende Trennung von Werkstätten und Prüfern vorgesehen. Pirker sagte, mit der Entscheidung des Verkehrsausschusses sei ein Prüfstellenzentralismus verhindert worden. Das bisherige System habe sich in Österreich seit mehr als 30 Jahren bewährt. Außerdem seien die Pickerlüberprüfung und Reparatur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Leichtfried betonte, wichtig bei der Entscheidung des Parlamentsausschusses sei vor allem auch, dass die Kfz-Werkstätten ein größtmögliches Maß an Objektivität an den Tag legen müssten. Korruption und Freunderlwirtschaft dürften nicht möglich sein.