Tod von US-Botschafter in Bengasi: FBI sucht drei Männer

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Die USA suchen in Zusammenhang mit dem tödlichen Angriff auf ihr Konsulat in der libyschen Stadt Bengasi drei Männer. Libysche Medien veröffentlichten heute einen Aufruf der Bundespolizei (FBI), Informationen zu den Gesuchten zu liefern.

Die Namen der drei mit Fotos gesuchten Männer, von denen alle Waffen tragen und zwei im Stil der radikalislamischen Salafisten gekleidet sind, werden nicht genannt. In dem Aufruf werden sie nicht als Verdächtige bezeichnet, sondern als „Personen, die zusätzliche Informationen zu dem Angriff liefern könnten“.

Protestaktion gezielt genutzt?

Am 11. September 2012 hatten Extremisten aus einer Demonstration heraus das Feuer auf das Konsulat eröffnet. Der US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere Amerikaner starben. Inzwischen geht man davon aus, dass es sich nicht um einen spontanen Gewaltausbruch handelte, sondern dass Terroristen aus dem Umfeld von Al-Kaida die Protestaktion gezielt nutzten, um US-Diplomaten zu töten.

Nach dem Angriff hatten fast alle westlichen Staaten ihre Konsulate in der östlichen Hafenstadt geschlossen. US-Präsident Barack Obama hatte sich von Journalisten und von politischen Gegnern fragen lassen müssen, weshalb Stevens in Bengasi nicht ausreichend geschützt worden war.