Belgische Polizei mit teuren „Drogendetektoren“ genarrt
Die belgische Polizei ist nach Presseinformationen auf einen besonders dreisten Betrüger hereingefallen.
Ein britischer Geschäftsmann habe den Ordnungshütern in mehreren Orten „Detektoren“ für das Aufspüren zum Beispiel von Drogen und Sprengstoff für 25.000 Euro das Stück verkauft, berichtete die Zeitung „La Capitale“ gestern im Internet.
Suchgeräte für verlorene Golfbälle
Der Haken: Es habe sich in Wirklichkeit um Suchgeräte für verlorene Golfbälle gehandelt, die mit etwa 13 Euro deutlich preisgünstiger seien.
In dem Fall, über den auch andere belgische Medien berichteten, zitierte „La Capitale“ einen Polizeichef aus dem wallonischen Les Trieux mit den Worten: „Sehr schnell haben wir gemerkt, dass man nicht die erhofften Resultate erzielt, trotz zwei Tagen Ausbildung.“ Laut der Zeitung prellte der Betrüger auf ähnliche Weise auch die UNO und die US-Armee.