Mexikanischer Drogenboss Guzman möglicherweise tot

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Die Behörden des zentralamerikanischen Staates Guatemala prüfen den möglichen Tod des berüchtigten mexikanischen Drogenbosses Joaquin „El Chapo“ Guzman im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern.

Der Chef des Kartells Sinaloa könne gestern bei einem bewaffneten Zusammenstoß getötet worden sein, sagte Guatemalas Innenminister Mauricio Lopez einem Radiosender. Ob es tatsächlich so sei, werde aber noch geprüft.

Kopfgeld von fünf Millionen Dollar

Das Sinaloa-Kartell kontrolliert weite Teile des Drogengeschäfts in Mexiko. Mit konkurrierenden Banden liefert es sich einen blutigen Krieg um die Kontrolle des Rauschgifthandels in die USA. Im mexikanischen Drogenkrieg wurden seit dem Jahr 2006 mindestens 70.000 Menschen getötet.

Guzman ist der meistgesuchte Verbrecher in Mexiko. In den USA steht auf seine Ergreifung ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar (knapp 3,8 Mio. Euro).